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rum Ende 2026 in Betrieb genommen werden kann. Westerman und Borghese sehen in dem Standort im GVZ Europark weitere Entwicklungspotentiale für nachhaltigen Güterverkehr auf der Schiene mit ihrem eigenen Gleisanschluss. Attraktive Städte stärken die Wirtschaft Standortqualität endet jedoch nicht am Werkstor. Immer mehr Un- ternehmen berichten, dass Fachkräfte bei ihrer Arbeitsplatzwahl auch auf Lebensqualität, Freizeitangebote und das Umfeld achten. Ein Beispiel dafür ist der neue Stadthafen in Nordhorn. Mit dem Projekt soll die Innenstadt weiter aufgewertet werden. Geplant ist u. a. ein modernes Welcome Center, in das langfristig auch der VVV Stadt- und Citymarketing Nordhorn einziehen wird. Die Entwick- lung erfolgt vor dem Hintergrund eines anhaltenden touristischen Aufschwungs. Nordhorn überschritt 2024 erstmals die Marke von 100000 Übernachtungen pro Jahr. Gleichzeitig pro tieren Einzel- handel, Gastronomie und Dienstleister von einer lebendigen Innen- stadt und steigenden Besucherzahlen. Für den VVV ist der Stadthafen deshalb weit mehr als ein touristi- sches Projekt. Das sagt Dr. Nils Kramer, Vorsitzender VVV Stadt- und City- marketing Nordhorn: „Für eine lebenswerte Stadt ist ein leben- diges Stadtzentrum unerlässlich. Das gelingt nicht nur über an- sprechende Aktionen und Veranstaltungen des Stadtmarketings, sondern auch durch eine attraktive Infrastruktur mit Aufent- haltscharakter. Der Stadthafen wird Nordhorn nochmal kom- plett anders erlebbar machen und ist daher eine echte Zukunfts- lässige Energienetze und eine Infrastruktur, die Wachstum ermög- licht. Gleichzeitig gewinnen Themen wie Nachhaltigkeit und die Verknüpfung verschiedener Verkehrsträger zunehmend an Bedeu- tung. Rutger-Jan van Broekhoven ist Director Real Estate Develop- ment bei Borghese Logistics, Projektpartner von Westerman Multimodal Logistics, und sagt: „Unsere Kunden agieren zunehmend international. Gleichzeitig sehen wir in den Niederlanden zunehmende Einschränkungen aufgrund der Stickstoffthematik und Engpässen in den Strom- netzen. Gerade deshalb bietet die niederländisch-deutsche Grenzregion Chancen. Der Standort in Laar bietet neben der Verfügbarkeit von großen Flächen darüber hinaus einzigartige Möglichkeiten für den Schienenverkehr und passt somit hervor- ragend zu den strategischen Zielen von Westerman. Für Borghe- se stellt das Projekt einen logischen nächsten Schritt unserer internationalen Entwicklung entlang der Transportkorridore von Westerman zwischen Nieuwleusen, Laar, Malmö und Vero- na dar.“ Gerade in einer exportorientierten Region wie Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim sind leistungsfähige Verkehrs-, Energie- und Datennetze entscheidende Standortfaktoren. Sie beein ussen Investitionsentscheidungen ebenso wie die Wettbewerbsfähigkeit bestehender Betriebe. Dazu sagt Rutger-Jan van Broekhoven: „Das Genehmigungsverfahren erfolgte in enger Abstimmung mit den örtlichen Behörden, eine wichtige Voraussetzung für den eng gesetzten Bauzeitenplan, damit das neue Logistikzent- In Bramsche-Hesepe ist die Indulor Chemie GmbH auf Wachs- tumskurs, investiert mehr als 30 Mio. Euro in neue Hallen, zusätzliche Produktionskapazitäten und ein neues Technikum. Foto: Indulor / T. Völl Foto: Westerman Egbert_de_Boer Im GVZ Europark baut die Westerman Multimodal Logistics einen Logistik-Hub mit 55000 qm Lagerfläche (kl. Foto: Rutger-Jan van Broekhoven). Foto: Joost Weddepohl | 12 Osnabrück | Emsland | Grafschaft Bentheim | September 2026 IM FOKUS | Kommunalwahlen

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