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| 06 Ihr IHK-magazin im Netz! Osnabrück | Emsland | Grafschaft Bentheim | September 2026 AKTUELLES | Kurz gesagt Sie finden die aktuellen Magazine bequem unter der folgenden URL oder nutzen Sie einfach den QR-Code! ≥ www.ihk.de/osnabrueck (Nr. 6267882) Social Media stört die Konzentration Erst gute Laune, dann ein schlechtes Gewissen: So be- schreiben viele 14- bis 17-Jährige das Scrollen durch ihren Social-Media-Feed. 72 % geben an, dass Social Media sie von Dingen ablenkt, die sie eigentlich tun sollten, und 55 % berichten, dass ihnen dadurch Zeit für Erholung und Freizeitaktivitäten fehlt. Auch be- merken 40 % eine spürbare Verringerung der Konzen- trationsfähigkeit. Aber: die Plattformen sind für 82 % ein wichtiger Zugang zu Wissen und etwa die Hälfte berichtet, sich dort verstanden zu fühlen. Das zeigt die neue JIMplus-Studie 2026 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs). Eine zentrale Rolle für das digitale Wohlbe nden spielen Social Media. Die Nutzung von YouTube, Instagram, TikTok und Snapchat ist der- zeit die verbreitetste Online-Aktivität unter Jugendlichen. Der dor- tige Kontakt mit problematischen Inhalten ist für viele Jugendliche Teil ihrer digitalen Lebenswelt. Am häu gsten begegnen sie Fake News (71 %), extremen politischen oder religiösen Inhalten (43 %) sowie Hate Speech (40 %). Einem generellen Social-Media-Verbot für bestimmte Altersgruppen stehen 52 % der Jugendlichen skeptisch gegenüber, da sie dies als leicht zu umgehen ansehen. 43 % der Befragten sind der Meinung, dass es ein Social-Media- Verbot bis zu einem bestimmten Alter geben sollte. KMU-Kraft: Trotz der seit Jahren andau- ernden geopolitischen Herausforderungen erwirtschafteten die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) 2024 rund 2,8 Billio- nen Euro laut den aktuellsten verfügbaren Daten. Das waren 29 % des gesamten Umsatzes in Deutschland. Mehr als 3,5 Mio. Unternehmen in Deutschland zählen ge- mäß der KMU-De nition der Europäi- schen Kommission zu den kleinen und mittleren Unternehmen. Das sind über 99 % aller Unternehmen der Privatwirtschaft. Auch die Ausbildung von Fachkräften n- det überwiegend in den Unternehmen die- ser Größenklassen (68 %) statt. (IfM Bonn) Demokratie: 68 % der Menschen in Deutschland fehlen positive Zukunfts- bilder für unsere Gesellschaft. Sie kriti- sieren, dass politische Entscheidungen heute nur selten langfristigen Ideen fol- gen (60 %). 52 % der Befragten glauben, dass es zukünftigen Generationen in Deutschland schlechter gehen wird als den heutigen. Das zeigt die Studie „De- mokratie braucht Zukunft“ der Bertels- mann Stiftung. Interessant: Die 18- bis 29-Jährigen sind weniger unzufrieden mit der Demokratie und optimistischer als viele Ältere. Nur ein 31 % sind un- zufrieden mit dem Funktionieren des politischen Systems, während es unter den 40- bis 49-Jährigen 44 % sind. Sojabohnen: Soja wird nicht nur als Futtermittel in der Nutztierhaltung ein- gesetzt, sondern auch zur Herstellung von Nahrungsmitteln. Wie das Statisti- sche Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind die Anbau ächen für Sojabohnen in Deutschland vom Jahr 2016, für das erstmals Zahlen zu Sojabohnen erhoben wurden, bis 2025 um 174,1 % gestiegen. 2025 wurden auf 43300 ha Sojabohnen angebaut (2016: 15800 ha) – mehr als die Hälfte (52,7 %) davon in Bayern. Der Anteil an der landwirtschaftlichen Ge- samtanbau äche liegt bei 0,3 %. Am Rande notiert Informieren Sie sich hier über die News der DIHK Unser IHK-Tipp: 72 % ...der jungen Nutzer lenken Social Media von den eigentlichen Aufgaben ab Gen Z fühlt sich belasteter als die Generation 60+ Während zwei Drittel der Menschen ab 60 Jahren ihre Gesundheit positiv bewerten, liegt der Wert bei der Gen Z nur bei 54 %. Besonders bei mentaler Gesundheit und Schlafquali- tät berichten sie häu ger von Belastungen. Um gesund zu bleiben, setzen die Befragten aller Altersgruppen auf alltagstaugliche Maßnahmen. Zwei Drittel verbringen wöchentlich Zeit in der Natur, 50 % folgen Fitness- oder Trainingsroutinen. 75 % planen Mahlzeiten regelmäßig und bereiten sie zu Hause zu, während jeder Zweite Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine einnimmt. Auch die Abnehmspritze ist ein Thema: 16 % hat bereits ein Me- dikament zur Gewichtsreduktion eingenommen. Die Ziele, die die Befragten damit verfol- gen, sind klar: 49 % möchten ein längeres und gesünderes Leben führen. Die Gen Z legt einen vergleichsweise starken Fokus auf Stressabbau und psychische Gesundheit. Parallel dazu gewinnen digitale Lösungen und KI im Gesundheitsbereich an Relevanz. Mehr als die Hälfte nutzt KI-Tools als erste Anlaufstelle bei Fragen rund um Gesundheit. Fast zwei Drit- tel haben zudem Gesund- heits-Apps oder Wearables im Einsatz, nutzen sie aber nicht immer regelmäßig. Immerhin rund ein Viertel verwendet KI für Fitness- pläne oder Ernährungspla- nung; bei der Gen Z liegen diese Werte deutlich höher. (Quelle: PwC) Foto: AdobeStock/sdecoret
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