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Zukunftsregion Ems-Vechte zieht erste Bilanz 23 Projekte mit EU-Fördermitteln in Höhe von rund 3,920 Mio. Euro hat die Steuerungsgruppe der Zukunftsregion Ems-Vechte aktuell beschlossen. Bis zum Ende des Förderzeitraums im Dezember 2029 stehen der Zukunftsregion damit noch rund 2,253 Mio. Euro an EU-Fördergeldern zur Verfügung. sichtbare Zeichen für die Auseinandersetzung mit zentralen gesell- schaftspolitischen Herausforderungen, die, hervorgerufen durch digitale Transformation, demogra schen Wandel, Globalisierung und ökologischen Umbau der Wirtschaft, neue Lösungen und An- sätze brauchen“, sagen die beiden Landräte Marc-André Burgdorf (Emsland) und Uwe Fietzek (Grafschaft Bentheim). Als ein zusätzliches Instrument zur Finanzierung von Projekten wurde der Zukunftsfonds Ems-Vechte durch die beiden Landkreise eingerichtet, in dem von 2023 bis 2028 jährlich Mittel in Höhe von 300000 Euro für Projekte zur Verfügung stehen. Die Möglichkeit, hierüber zusätzliche Finanzierungsmittel zu generieren – max. 100000 Euro pro Projekt – führte bereits zu Entwicklungen, von denen beide Landkreise pro tieren. Insgesamt haben 20 Projekte durch den Fördermittelgeber einen Zuwendungsbescheid erhalten. Träger der Projekte sind neben den Landkreisen u. a. die Wirtschaftsverbände und Kammern der Regi- on, Bildungseinrichtungen, Hochschule Osnabrück oder die Werk- stätten für behinderte Menschen der Region. – Zum Hintergrund: Die „Zukunftsregion Ems-Vechte“ ist eine von landesweit 14 Zu- kunftsregionen. In ihnen sollen regionale Herausforderungen in Verbünden gemeinsam angegangen werden. NORDHORN/LINGEN. Das verbleibende Fördergeld kann genutzt werden, um Projekte in den gewählten Handlungsfeldern „Wandel der Arbeitswelt, Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe“ und „Regionale Innovationsfähigkeit“ umzusetzen. Dabei wird bei einer 60-prozentigen Ko nanzierung durch die beteiligten Land- kreise Emsland und Grafschaft Bentheim sowie die jeweiligen Pro- jektträger am Ende der Projektlaufzeit ein Gesamtvolumen von insgesamt fast 15,5 Mio. Euro in die Gestaltung der Zukunftsregion ge ossen sein. „Die angestoßenen bzw. umgesetzten Projekte sind Positive Bilanz: (v. l.) Die Regionalmanagerinnen Kristin Kam- phuis und Franziska Kramer, Landrat Marc-André Burgdorf, Regionalministerin Melanie Walter, Nikolaus Jansen (Amt für regionale Landesentwicklung) und Landrat Uwe Fietzek. werden. Besonders beliebt, so zeigte sich bisher, sind der Tierpark Nord- horn sowie Bahn- fahrten im Regiopa- Netz. „Die Gästekarte macht deutlich, wie regionale Zu- sammenarbeit die Wettbewerbsfähig- keit einer Destination stärkt“, teilt Grafschaft Bentheim Touris- mus (GBT) mit, der das Projekt mit dem Landkreis und den kreis- angehörigen Kommunen umsetzt. (pr/sie) Foto: Janet Große Foto: Landkreis Emsland BAD BENTHEIM | Mit der Grafschafter Gästekarte stärkt das landkreisweite An- gebot den Tourismus und schafft Mehr- wert für Gäste und Betriebe gleicherma- ßen. So pro tieren Urlauber ab der ersten Übernachtung. Sie können Bus und Bahn im gesamten Landkreis kostenfrei nutzen und erhalten Vergünstigungen bei mehr als 25 Freizeit-, Kultur- und Tourismus- partnern. Für die Tourismuswirtschaft ist die Gästekarte ein Plus, weil sie Gäste zu regionalen Angeboten lenkt, die nach- haltige Mobilität fördert und die Sicht- barkeit des touristischen Angebots er- höht. Dank der digitalen Erfassung der Kartennutzung können auch Besucherströme ausgewertet und Angebote weiterentwickelt Gästekarte bringt echte Wertschöpfung Die Grafschafter Gästekarte hat sich seit ihrer Einführung im Oktober 2024 zu einem Erfolgsmodell entwickelt: Bereits mehr als 100 000 Karten wurden an Übernachtungsgäste ausgegeben. Schon über 100000 an Urlauber aus- gegeben: Die Grafschafter Gästekarte | 42 Osnabrück | Emsland | Grafschaft Bentheim | September 2026 AUS DEN REGIONEN Grafschaft Bentheim

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