ihkmagazin-IHK_09_26

Heimisches Erdgas ist Teil der Energiewende Heimisches Erdgas und Energiewende sind kein Widerspruch, sondern gehören zusammen. Das war die Botschaft eines Dialogs, zu dem die Neptune Energy Deutschland GmbH anlässlich der neuen Erdgasförderstellen Adorf Z19 und Z20 nach Georgsdorf eingeladen hatte. Vor den Anlagen in Georgsdorf: (v. l.) Dr. Andreas Scheck, Anke Schweda (IHK), Annika Richter und Katrin Kaiser (Neptune Energy-Kommunikation). Stärke der Region. Versorgungssicherheit zu wettbewerbsfähigen Preisen sei ein Erfolgsfaktor, die Energieversorgung solle technolo- gieoffen alle heimischen Potenziale nutzen: „Wo Energie verlässlich und bezahlbar bereitsteht, bleibt und wächst Industrie.“ (ami) GEORGSDORF | Geschäftsführer Dr. Andreas Scheck begrüßte Gäs- te aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung. Deutlich wurde: Die Re- gion punktet mit einem breiten Energiemix, in dem Gas seinen festen Platz hat. Seit den 1960er-Jahren sind die Erdgasvorkom- men unter der Grafschaft Bentheim bekannt, erst neue Bohrtechnik hat sie zugänglich gemacht. Wie tief Neptune Energy in der Region verankert ist, zeigen die Zahlen: sechs Bohrungen an drei Betriebs- plätzen, rund 230 Mio. Euro Investition, davon 73 Mio. Euro in den neuen Bohrplatz, die beiden Bohrungen und die zugehörige Auf- bereitungsanlage, rund 190 Beschäftigte und zahlreiche Aufträge für Fachbetriebe aus der Umgebung. Mit Z19 und Z20 können nun rechnerisch rund 300000 statt zuvor 200000 Haushalte pro Jahr versorgt werden. Verbundenheit zeigt das Unternehmen auch ab- seits der Förderung und unterstützt den Georgsdorfer Mühlenver- ein, dessen sanierte Mühle nun gefeiert wird. „Bei der Energiewende ist Erdgas kein Gegenspieler, sondern Teil des Weges“, sagt Anke Schweda, IHK-Geschäftsbereichsleiterin Stand- ortentwicklung, Innovation und Energie. Sie brachte die wirtschaft- liche Perspektive mit einem Impulsvortrag ein und verwies auf die Foto: IHK/A. Aminian Wir legen großen Wert auf eine gute Ausbildung und beschäftigen aktuell sieben Auszubildende, die alle zuvor als Schülerjobber bei uns gearbeitet haben. Genau das ist auch unsere Stärke: Junge Menschen früh kennenzulernen und sie zu entwickeln. Alle der- zeitigen Azubis haben gemerkt, wie abwechslungsreich und viel- seitig die Arbeit ist. Dass unser Ausbildungskonzept funktioniert, zeigt sich auch daran, dass wir bisher alle unsere Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss übernommen haben. _Ihr Unternehmen bewegt auch übers Jahr viel, um die Ausbil- dung attraktiv zu halten… Das stimmt, darauf legen wir großen Wert. 2026 waren wir z. B. mit vier Auszubildenden beim Teamcup des Bundesverbands der Sys- temgastronomie in Köln. Ein tolles Erlebnis! Wir nehmen zudem an der AzubiCard teil, die Ermäßigungen für Auszubildende ermög- licht, und zwei unserer Auszubildenden lassen sich zu IHK-Azubi- Botschaftern schulen. _Was motiviert Sie, sich für das IHK-Siegel „Top Ausbildungs- betrieb“ zu bewerben? Unser Anspruch, Ausbildung bei uns nicht nur als Vermittlung von Fachwissen zu verstehen, sondern als umfassende Vorbereitung auf das Berufsleben. Deshalb bereiten wir uns intensiv auf das bevor- stehende Audit vor. Darauf freuen wir uns sehr und sehen es gleichzeitig als Ansporn, u nsere Ausbildungsqualität immer weiterzuentwickeln. Besuchen Sie unsere IHK-Regionalbüros NORDHORN/LINGEN | Kennen Sie schon unser IHK-Regionalbüro Lingen auf dem Campus Areal? Wenn nicht: Sie sind herzlich ein- geladen, uns dort zu besuchen. Immer mittwochs von 14 bis 17 Uhr ist ein IHK-Mitarbeiter vor Ort. Wöchentlich gibt es The- menschwerpunkte wie Nachhaltigkeit, Außenwirtschaft oder Aus- bildung. Die IHK-Fachkollegen nehmen aber alle Anliegen auf und kümmern sich. Ziel ist, dass Sie sich durch unser IHK-Regional- büro Anfahrtswege nach Osnabrück sparen und unkompliziert IHK-Wissen nutzen können. Das gleiche Angebot gibt es in Nord- horn im NINO-Hochbau (donnerstags, 14 bis 17 Uhr). ≥ Infos: www.ihk.de/osnabrueck (Nr. 1062884 u. 1062886) ≥ www.schnitzelwelt.de 41 |

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