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Kooperieren: (v. l.) Johannes Pfeiffer (BA), IHKN-Präsident Gerhard Oppermann, Klaus Dierker (Präsident LAB NI), Maike Bielfeldt (Hauptgeschäftsführerin IHK Hannover/IHKN). Bauleitplanung wird digitaler HANNOVER | Das Niedersächsische Mi- nisterium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen stellt mit DiPlanung den Städten und Gemeinden seit Mitte Juni eine di- gitale Plattform für Bauleitplanverfah- ren zur Verfügung. Über diese können Planunterlagen zentral bereitgestellt, Beteiligungsverfahren durchgeführt und Stellungnahmen abgegeben wer- den. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen als Planungsgeber, den beteiligten Trägern öffentlicher Belange und der Öffentlichkeit, so auch den Unter- nehmen in unserer Region, zu erleichtern. Bereits beim 1. IHK-Forum Stadt- und Regionalentwicklung 2026 (s. ihk-magazin 07/08/2026) s tellte der stv. Referatsleiter des Bereichs „Allgemeines Städtebaurecht, Bauleitplanung“, Thorsten Blauert, die Möglichkeiten und Herausforderungen der digitalen Beteiligungsverfahren vor. Unsere IHK unterstützt die Einführung der Plattform. Denn die Digitalisierung der Planverfahren kann zur Beschleun igung beitragen. Das erfüllt eine lang- jährige Forderung unserer IHK. (la h) schneller einzustellen. Seit dem 1. Januar 2026 werden diese Ver- fahren für ganz Niedersachsen zentral in Osnabrück bei der Zent- ralstelle für das beschleunigte Fachkräfteverfahren bearbeitet. Eine wichtige Rolle übernehmen jetzt die IHKs. Sie unterstützen ihre Mitgliedsunternehmen bereits vor der Antragstellung, informieren über die Voraussetzungen des Verfahrens, beraten und prüfen die Unterlagen auf Vollständigkeit, so dass Verzögerungen vermieden werden. Nach Eingang der Anträge übernimmt die Zentralstelle die Bearbeitung. Die Bundesagentur für Arbeit bringt ihre Expertise zum Arbeitsmarkt ein und unterstützt insbesondere bei Fragen zur Beschäftigung internationaler Fachkräfte. „Unternehmen brauchen Verlässlichkeit. Die neue Vereinbarung sichert dies“, sagt Juliane Hünefeld-Linkermann, IHK-Geschäftsbereichsleiterin Aus- und Weiterbildung. (och) HANNOVER/OSNABRÜCK | In Hannover unterzeichneten sieben niedersächsische IHKs, die Zentralstelle für das beschleunigte Fachkräfteverfahren in Niedersachsen und die Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit eine Koope- rationsvereinbarung mit der neuen Zentralstelle für Fachkräfteein- wanderung in Osnabrück. „Dies schafft die Voraussetzungen dafür, dass das beschleunigte Fachkräfteverfahren für Unternehmen ein- facher und verlässlicher funktioniert“, sagte IHKN-Präsident Ger- hard Oppermann. Damit dies gelingt, wurden die Zuständigkeiten klar geregelt und die Abläufe zwischen den beteiligten Institutionen aufeinander ab- gestimmt. Im Fokus steht das beschleunigte Fachkräfteverfahren. Es soll Unternehmen dabei helfen, internationale Fachkräfte Kooperation erleichtert Fachkräfteeinwanderung IHK-Forderung: Fahrverbot für Lkw weiter flexibilisieren BERLIN | Die geplante Aufhebung des Lkw- Fahrverbots an nicht-bundeseinheitlichen Feiertagen ist für unsere Region wichtig, da es logistische Prozesse in den Unternehmen deutlich erleichtert. Die Maßnahme greift eine langjährige Forderung unserer Wirt- schaft auf. Für weitere Entlastungen der Logistiker braucht es auch an den bundes- einheitlichen Feiertagen eine Flexibilisie- rung des Lkw-Fahrverbots. Aktuell beginnt das Fahrverbot an einem Feiertag um 0 Uhr, was Touren unterbricht, so dass Logistikpro- zesse nicht eingehalten werden können. Auch sind Fahrer gezwungen, sich um ihren Aufenthalt zu kümmern, was weder für das Berufsbild attraktiv noch für Familien vereinbar ist. Das Lkw-Feiertagsfahrverbot ist daher weiter zu exibilisieren und auf einen Zeitraum von 6 bis 22 Uhr zu verkür- zen. (sco) ≥ www.ihk.de/osnabrueck (Nr. 7142008) Foto: Stefan Finger Foto: adobe stock / ©Nimker harva | 32 Osnabrück | Emsland | Grafschaft Bentheim | September 2026 UNSERE IHK | Neues aus Brüssel, Berlin und Hannover
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