ihkmagazin-IHK_09_26
UNSERE IHK | Aktuell Künstliche Intelligenz ist in vielen Unternehmen kein Innovationsthema mehr. 2026 wandert KI in den Kern des Geschäfts: in Entscheidungen, Prozesse, Kundenschnittstellen und Risiko-Logiken. Deshalb verändert sich auch die Perspektive im Aufsichtsrat. Dort geht es nicht mehr darum, ob das Unternehmen KI nutzt, sondern ob die Strategie belastbar, steuerbar und er- klärbar ist. Genau hier entsteht für viele CEO- Teams eine Lücke. Operativ gibt es vielleicht schon Use Cases und erste Ergebnisse. Aber wenn der Aufsichtsrat fragt: Wie messen Sie Erfolg? Welche Risiken tragen Sie bewusst? Wer ent- scheidet was? Wie sieht die Investi- tionslogik aus? Was passiert in den nächsten zwölf Monaten? Dann wird aus KI plötzlich ein Governance-Thema. KI wird im Boardroom nicht über Tech- nik legitimiert, sondern über Transpa- renz, Steuerbarkeit und Vertrauen. Der Aufsichtsrat muss nicht jedes Modell verstehen. Aber er will wissen, ob Ver- antwortlichkeiten, Risiken und Kapital- allokation sauber gesteuert werden. Erstens: Sprechen Sie nicht zuerst über Modelle, sondern über KPIs. Statt 25 Einzelprojekte zu zeigen, braucht der Aufsichtsrat wenige Steuerungsgrö- ßen: Time-to-Decision, Produktivitäts- gewinn, Beitrag zu Marge, Nutzungsrate und Governance-Status. Zweitens: Machen Sie Risiken konkret. „Bias“, „Halluzinationen“ oder „Modell- risiken“ bleiben abstrakt, wenn sie nicht in unternehmerische Folgen übersetzt werden. Relevant sind Reputations- risiken, sensible Daten, regulatorische Grenzen und operative Folgen eines Fehlers. Drittens: Klären Sie Governance und Decision Rights. Sobald KI in Kern- prozesse wandert, reicht „das liegt bei IT“ nicht mehr. Es muss klar sein, wer die KI-Strategie verantwortet, wer Use Cases besitzt, wer Daten-, Sicherheits- und Compliance-Risiken prüft und wer einen Use Case freigeben, stoppen oder eskalieren darf. Viertens: Erklären Sie die Investitions- logik, nicht nur das Budget. Lizenzkos- ten, Beratung und Pilotbudgets zeigen nicht, warum investiert wird. Besser ist eine Story in drei Körben: E zienzhebel heute, Wachstumshebel morgen und Governance-Investitionen für Skalie- rung. Fünftens: Geben Sie ein klares 12- Monats-Bild. Der Aufsichtsrat braucht keine o ene Zukunftserzählung, sondern Orientierung: Welche Use Cases gehen in Produktivbetrieb? Welche Governance-Bausteine werden aufgebaut? Welche Fähigkeiten müssen entstehen? Welche Meilensteine zeigen wirksame Steuerung? Das Ergebnis: Board-ready AI bedeutet nicht, dem Aufsichtsrat Technologie zu erklären. Es bedeutet, KI so zu über- setzen, dass Aufsicht möglich wird – über KPIs, Risiken, Governance, Investitionslogik und einen glaub- würdigen Blick auf die nächsten zwölf Monate. Wenn Sie prüfen möchten, wie eine board-ready KI-Story in Ihrem Unternehmen aussehen kann, schreiben Sie mir gerne an o.kotsyuba@linvelo.com oder scannen Sie den QR-Code. PS: hier ist eine 80% Förderung möglich. Board-ready AI: 5 Schritte, wie Sie dem Aufsichtsrat Ihre KI-Strategie erklären KI Klartext #7 „In der neuen monatlichen Kolumne „KI Klartext“ schauen wir uns an, wie Sie die neue Technologie heute schon sinnvoll und konkret in Ihrem Unternehmen nutzen können und wie Sie dahinkommen.“ Oleksandr Kotsyuba, CEO Linvelo@BITECC™ GmbH 10 Impulse für die digitale Welt von heute. Linvelo @ BITECC™ GmbH Kaiserstraße 10b, 49809 Lingen +49(0) 179-9060050 o.kotsyuba@linvelo.com | www.linvelo.com #7 Tool-Tipp Kopieren Sie diesen Befehl in Ihre DSGVO-konforme KI: „Formu- liere aus dieser KI-Initiative eine board-ready Zusammenfassung. Strukturiere sie nach KPIs, Risiken, Governance, Investitionslogik und 12-Monats-Roadmap. Nenne zu jedem Punkt die wichtigste Frage, die ein Aufsichtsrat stellen würde.“ www.linkedin.com/in/ oleksandr-kotsyuba
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