ihkmagazin-IHK_09_26

ter regulatorischer Rahmenbedingungen ein Zukunftsthema für die Wirtschaft bleibt. In einer Podiumsdiskussion berichteten Vertreterinnen und Vertre- ter der Froneri Ice Cream Deutschland GmbH, der Energethik Inge- nieurgesellschaft mbH, der Köster GmbH sowie der ELA Container GmbH über Motivatoren, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren nachhaltiger Unternehmensstrategien. Wertvolle Einblicke lieferte auch die Feldhaus Klinker Vertriebs- GmbH. Der als „Hidden Green Champion“ vorgestellte Mittelständ- ler zeigte, wie Nachhaltigkeit über viele Jahre konsequent in die Unternehmensstrategie und betriebliche Praxis integriert wurde. Auch die Fachvorträge von Burwinkel Kunststoffwerke GmbH und der GMH Gruppe verdeutlichten, dass Nachhaltigkeit und wirt- schaftlicher Erfolg kein Widerspruch sind. Anhand konkreter Bei- spiele wurde gezeigt, wie nachhaltige Produktionsprozesse, inno- vative Ansätze imBauen, verantwortungsvoll gestaltete Lieferketten oder ressourcenschonende Verfahren zur Sicherung der Wettbe- werbsfähigkeit beitragen können. Die Startup-Pitches von organicfans, Aerogel-it, Kubion und Pyx zeigten darüber hinaus, welche Innovationskraft und welches Potenzial für nachhaltige Geschäftsmodelle in der Region vorhan- den sind. Rund 120 Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, Verbän- den und Institutionen kamen in der Deutschen Bundesstiftung Um- welt (DBU) in Osnabrück zusammen. Im Mittelpunkt stand die Fra- ge, wie nachhaltiges Handeln wirtschaftlichen Erfolg fördern und zur Zukunftsfähigkeit von Unternehmen beitragen kann. „Lange wurde Nachhaltigkeit vor allem als Umwelt- oder Regulie- rungsthema diskutiert. Heute sehen wir jedoch: Nachhaltigkeit ist längst zu einem wirtschaftlichen Faktor geworden“, betonte IHK- Präsident Uwe Goebel zur Eröffnung der Veranstaltung. Unterneh- men stünden vor vielfältigen Herausforderungen, darunter steigen- de Kosten, Fachkräftemangel, schwächelnde Konjunktur und die Folgen klimabedingter Veränderungen. Gleichzeitig zeige sich im- mer deutlicher, dass sich daraus neue Chancen ergeben können. Wer Energie ef zienter nutze, Rohstoffe im Kreislauf führe oder Lieferketten widerstandsfähiger gestalte, stärke seine Wettbewerbs- fähigkeit. Nachhaltigkeit als Business Case Unter dem Motto „Nachhaltigkeit als Business Case. Nachhaltig handeln. Wirtschaftlich denken. Zukunft gestalten.“ rückte das Fo- rum die unternehmerischen Potenziale nachhaltiger Strategien in den Mittelpunkt. Der Impulsvortrag der Deutschen Bundesstiftung Umwelt unterstrich, dass Nachhaltigkeit auch angesichts veränder- Nachhaltigkeit, ein Wettbewerbsfaktor Wie Unternehmen Nachhaltigkeit erfolgreich als Wettbewerbsvorteil nutzen können, zeigte Ende August das „Nachhaltigkeitsforum 2026“, zu dem unsere IHK gemeinsam mit der Creditreform Osnabrück/Nordhorn Unger KG und der PKF WMS GmbH einlud. von Julia Twachtmann, IHK Ein Thema, das Unternehmen betrifft: Das zeigte die große Resonanz auf das „Nachhaltigkeits- forum 2026“ mit rund 120 Gästen (kl. Foto). Das große Foto zeigt Gastgeber und Referenten. Foto: Hermann Pentermann | 20 Osnabrück | Emsland | Grafschaft Bentheim | September 2026 UNSERE IHK | Aktuell

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