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Krone erhält IHK-Siegel „Top Ausbildung“ Die Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH & Co. KG in Spelle ist erstmals als „IHK-Top-Ausbildungsbetrieb“ ausge- zeichnet worden. IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf überreichte die Urkunde und hob die praxisnahe und zu- kunftsorientierte Ausbildung des Familienunternehmens hervor. große Engagement unserer Ausbilder sowie aller Mitarbeiter, die täglich mit Herzblut junge Menschen auf ihrem beru ichen Weg begleiten“, sagte Jan Horstmann, Geschäftsführer Konstruktion & Entwicklung. SPELLE | Das IHK-Qualitätssiegel wird für drei Jahre ver- liehen und zeichnet Betriebe aus, die Ausbildung als stra- tegischen Baustein der Fachkräftesicherung verstehen. Als größter industrieller Ausbildungsbetrieb der Region quali ziert Krone seinen Nachwuchs in 18 Ausbildungs- berufen und dualen Studiengängen. Zur Fachkräftesiche- rung wird auf vielfältige Maßnahmen gesetzt. So haben zukünftige Schulabgänger die Möglichkeit, in den Oster- oder Herbstferien durch das Mini-Praktikum „2 Tage – 2 Felder“ gewerblich-technische Berufe praktisch kennen- zulernen. Beim Berufe-Check bieten die Krone-Ausbilder regelmäßig persönliche Beratung an. Dabei können z. B. Eltern die Lehrwerkstätten besichtigen oder sich über die bereichsübergreifenden Ausbildungskonzepte informie- ren, bei denen die Nachwuchskräfte gezielt Perspektiven wechseln und unterschiedliche Unternehmensbereiche kennenlernen können. Nicht zuletzt organisieren ange- hende Industriekau eute eine unternehmensinterne Fahrradwerkstatt, während gewerbliche Auszubildende Wartung und Reparatur übernehmen. „Unsere Ausbildung ist seit Jahrzehnten ein zentraler Erfolgsfaktor unseres Familienunternehmens. Die Auszeichnung würdigt das Urkundenübergabe: (v.l.) Marco Graf (IHK), Patrick Roling (Ausbildungs- leitung Lehrwerkstatt Metall), Peter Kottmann (Ausbildungsleitung Lehr- werkstatt Mechatronik), Jan Horstmann (Geschäftsführer Konstruktion & Entwicklung), Melanie Plumpe (Personalreferentin Ausbildung), Timo Deters (Ausbildungsleitung Lehrwerkstatt Metall) und Agnes Luszczyk (Personalleitung). Foto: Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH & Co. KG; Andre Kösters Studie: Wasserstoff braucht Beschleunigung! Wasserstoffrohre: Hier in der Anlage des Grünen H2-Hub der CEC Haren GmbH & Co. KG in Haren (Ems). Engpass, sondern am fehlenden Gleichklang von Wirtschaftlich- keit, Regulierung, Nachfrage und Infrastruktur. „Viele Unterneh- men wollen investieren, brauchen dafür aber verlässliche Rahmen- bedingungen“, betont Sebastian Bolay, DIHK-Bereichsleiter Energie, Umwelt, Industrie. Die Studie emp ehlt, die europäischen Kriterien für grünen Was- serstoff pragmatischer zu fassen und die Netzentgelte für Elektro- lyseure rechtssicher festzulegen. Vor allem aber fehlt es an Infra- struktur: Das Kernnetz ist weit fortgeschritten, viele Abnehmer liegen aber abseits der Trassen. Wie viel davon abhängt, zeigt das Emsland. Die Region wurde 2024 von der EU als erstes deutsches „Hydrogen Valley of the Year“ ausgezeichnet, am Standort Lingen der RWE AG entstehen 300 Megawatt Elektrolyseleistung, die BP Europa SE plant weitere 100 Megawatt. Bis 2027 wächst die Elekt- rolyseleistung in Lingen damit auf rund 400 Megawatt. Im August 2026 erreichte Wasserstoff aus Lingen erstmals per 120 Kilometer Pipeline den Chemiepark Marl im Ruhrgebiet. Damit arbeitet die Region genau an den Lücken, die die Studie benennt. (ami) LINGEN/ BERLIN | Wasserstoff gilt als Schlüssel der industriellen Transformation. Doch der Weg in die Praxis ist steiniger als erwar- tet: Projekte laufen langsa- mer als geplant, Investoren warten ab, viele Unterneh- men können den Umstieg weder wirtschaftlich begrün- den noch vertraglich absi- chern. Das zeigt die Studie „Meilensteine für einen er- folgreichen Wasserstoffhoch- lauf bis 2040“, die die r2b energy consulting GmbH für die DIHK in Berlin erstellt hat. Der Hochlauf stockt nicht an einem einzelnen Foto: IHK/S. Schumacher 47 |
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