ihkmagazin-IHK_09_26

Das Interesse an der Selbstständigkeit wächst #GemeinsamGründen: Die IHKs haben das bundesweite Gründungsgeschehen im Blick und beraten. bessere Rahmenbedingungen braucht, damit aus wachsendem Inte- resse auch mehr erfolgreiche Unternehmensgründungen entstehen. Zum Hintergrund: Mit jährlich rund 200000 Info- und Beratungs- ges prächen unterstützen die IHKs Gründer auf ihrem We g in die Selbstständigkeit. (kae) Das Interesse an einer Unternehmensgründung steigt wieder. Das zeigt der aktuelle DIHK-Report Unternehmensgründung 2026. Er zeigt, dass die IHKs bundesweit mehr Beratungsanfragen von Men- schen erhalten, die den Schritt in die Selbstständigkeit erwägen. Hinter diesem Wunsch steht aber nicht immer der Wunsch, eine Geschäftsidee zu verwirklichen. Laut Studie gründen 36 % der Interessierten vor allem aus Mangel an beru ichen Alternativen. Damit erreicht dieser Wert den höchsten Stand seit elf Jahren. Gleichzeitig sehen die IHKs Chancen für innovative Gründungen, insbesondere in den Bereichen KI, Digitalisierung und Sicherheits- technologien, in denen neue Geschäftsmodelle und Wachstums- perspektiven für junge Unternehmen entstehen. Positiv entwickelt sich die Beteiligung von Frauen am Gründungs- geschehen, denn: Aktuell nehmen Frauen so häu g wie Männer die IHK-Beratung in Anspruch. Vor 20 Jahren lag ihr Anteil noch bei rund einem Drittel. Als größte Hürden für Gründende werden Bürokratie, steuerliche Belastungen und Schwierigkeiten beim Zugang zu Finanzierungen genannt. 75 % der Befragten wünschen sich daher schnellere und einfachere Verwaltungsverfahren. Dies zeigt, dass Deutschland Studie zeigt Energieinfrastruktur auf ≥ Mehr Infos: www.ihk.de/osnabrueck (Nr. 7135616) Foto: IHK Enno Kähler Grafik aus der Studie Wirtschaft. Wandel.Energie. Erstmals liegt eine systematische, regionsweite Bestandsaufnahme der Energieinfrastruktur zwischen Ems und Elbe vor. Die Studie „Wirtschaft.Wandel.Energie.“ bündelt energie-, wirtschafts- und ächenbezogene Daten aus 28 Landkreisen und kreisfreien Städten ≥ Mehr Infos: www.ihk.de/osnabrueck (Nr. 7115080) und liefert eine Grundlage, auf der sich Standort- und Investitions- entscheidungen künftig belastbarer treffen lassen. „Trotz vieler energiepolitischer Herausforderungen eröffnet die Transformation der Energieversorgung in unserer Region Potentia- le für Wertschöpfung, Innovation und Arbeitsplätze“, sagt Anke Schweda, IHK-Geschäftsbereichsleiterin Energie und Innovation. Die Ergebnisse der ersten Studienphase stärken dies: 4620 Wind- energieanlagen an Land (9842 MW) und 841 Offshore-Anlagen (5190 MW) machen die Region zu einem der windkraftintensivsten Standorte Deutschlands. Ergänzt wird das durch 27 Gaskraftwerke (2736 MW) und drei Kohlekraftwerke (818 MW) – Standorte, die dank vorhandener Netzanbindung auch als künftige H 2 -ready- Kraftwerke oder Elektrolyseur-Standorte infrage kommen. Beim grünen Wasserstoff ist die Region bereits Baustelle statt nur Diskussionsthema: Zehn Power-to-Gas-Anlagen sind erfasst, fünf davon schon am Netz, fünf im Bau – darunter „Get H 2 “ in Lingen. Für Unternehmen liefert die Studie zudem ein Scoring-Modell für Elektrolyseur-Standorte, das Netzanschluss, Wasserverfügbarkeit und Flächenreserven erstmals zusammenführt. Getragen wird die Stu die von fünf niedersächsischen IHKs, verschiede- nen Netzwerken und dem Land Niedersachsen. (leo) Grafik aus der Studie Wirtschaft.Wandel.Energie. 29 |

RkJQdWJsaXNoZXIy NzM2NDYw